Vorgestern haben wir uns noch eine kleine Tour durch die Mitte der Insel vorgenommen. Mit dem Mietwagen sind wir eine kurvige Bergstraße hinauf gefahren und haben oben an einer alten, kirchlichen Mission angehalten. Hier konnte man einen kleinen Rundweg ablaufen und hatte einen herrlichen Ausblick auf die Berge und die Westküste von Mahé.

Nur ein paar Meter weiter war dann die lokale Teefabrik zu besichtigen. Nach einem kurzen Stopp hier ging es dann schließlich weiter in eine kleine, ruhige, abgelegene Bucht an der Westküste. Wir konnten sich die Kinder erst mal mit einem Crêpe zum Mittag stärken, bevor wir dann weiter an den Strand gegangen sind. Den ganzen Nachmittag war dann nur Sonnenbaden angesagt. Dazu gab es leckere Cocktails.

Zurück zu Hause haben wir uns dann fertig gemacht und sind noch einmal zum Abendessen aus gegangen.

An unserem letzten Tag auf der Insel haben wir früh unsere Koffer zusammen gepackt und alles bereitgestellt. Zum Glück haben die Vermieter uns es möglich gemacht, dass wir den Schlüssel für den Tag noch behalten konnten, so dass das Gepäck in der Wohnung bleiben konnte und wir auch am Abend noch mal duschen gehen konnten.

Mit dem Auto sind wir dann am Vormittag noch um die Nordspitze der Insel gefahren. Somit haben wir alle großen Straßen von Mahé abgearbeitet. Schließlich haben wir uns eine kleine Bucht für den letzten Nachmittag gesucht, um hier noch die letzten Stunden genießen zu können. ?

Nach der Rückkehr in die Wohnung konnten wir gleich das Auto wieder abgeben und anschließend noch ein letztes Mal den Ausblick von unserem Balkon zur untergehenden Sonne genießen. Nach einem kleinen Abendessen und einer Erfrischung wurden wir dann 19:30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht und um kurz vor 23:00 Uhr haben wir schließlich die Insel leider wieder verlassen. Gelandet sind wir dann um sieben heute Morgen wieder in Frankfurt und waren kurz nach dem Mittag dann wieder zu Hause.

Es war ein traumhafter Urlaub auf paradiesischen Inseln mit türkisblauem Wasser, weißen Stränden und Eindrücken, die man nie wieder vergessen wird.

Gestern früh ging es wieder zeitig raus. 8:45 war Abfahrt zu unserer Bootstour. Auf dem Boot fuhren wir dann nach Norden, wo wir auf dem Weg auch ein paar Delfine beobachten konnten. Erste Pause war ein Schnorchelstop am Anse Lazio. Hier schnorchelten wir durch riesen Schwärme von Zebrafischen. Die Schildkröte haben leider nur die anderen gesehen.

Anschließend sind wir weiter zur Insel Curieuse gefahren. Dort konnten wir kurz Baden und sind dann über die Insel durch Mangroven-Wälder zu einer kleinen Bucht gelaufen. Dort wurden wir von Riesenschikdkröten erwartet.

In dieser Bucht wurden wir auch noch mit einem tollen kreolischen BBQ verwöhnt. Und wir konnten auch noch kleine Baby-Zitronenhaie beobachten.

Anschließend fuhren wir auf dem Boot weiter nach Süden zur Insel St. Pierre um nochmal schnorcheln zu können.

Danach fuhren wir um die Südspitze wieder zurück zum Startpunkt. Auf dem Weg konnten wir noch den leckeren Takamaka-Rum kosten. Bei entspannter Reggae-Musik war dann der passende Hakuna-Matata-Moment gekommen.

Heute haben wir dann wieder ausgeschlafen. Nach ganz entspanntem Frühstück fuhren wir mit dem Auto bis nach Norden an des einzige Golf-Resort auf dem Seychellen. Hier ging es zu Fuß weiter über den Golfplatz zum Anse Georgette. Dem zweitschönsten Strand auf Praslin.

Hier haben wir es ruhig angehen lassen und sind gebaden, haben Kokos-Nuss und Cocktail genossen und sind dann am Nachmittag entspannt zurück in die Ferienwohnung um uns zum Abendessen fertig zu machen. Danach wurden noch Koffer gepackt. Morgen geht es weiter nach La Digue.

Am nächsten Tag haben wir uns mit unserem Mietwagen einmal um die Insel auf den Weg zum Anse Lazio begeben. Es soll der schönste Strand auf der Insel sein, und wir wurden definitiv nicht enttäuscht. ?

Das Wasser war türkisblau, der Strand weiß, die Palmen reichten bis auf den Strand und die frische Kokosnuss schmeckte umwerfend. Hier konnten wir auch richtig gut schnorcheln.

Nachdem wir hier den ganzen Tag verbracht haben, haben wir uns kurz vor Sonnenuntergang wieder auf den Heimweg gemacht, um uns noch schnell eine Pizza mitzunehmen und diese dann bei uns am Strand genießen zu können. Damit fand gestern ein entspannter Tag sein gemütliches Ende.

Heute klingelte dann schon um kurz nach sieben der Wäcker, da wir heute einen etwas aktiveren Tag vor uns hatten. Mit dem Mietwagen ging es erneut bis an die Südspitze des der Insel. Hier starteten wir dann auf eine Rundtour durch einen Nationalpark. wegen des Feiertages waren leider keine Führungen möglich, also mussten wir den Park auf eigene Faust erkunden. Zum Glück war es heute leicht bewölkt, so dass die Sonne nicht so brutal schien. Los ging es mit circa 700 Stufen aufwärts durch den Regenwald bis zu einem Aussichtspunkt, bei dem man einen schönen Blick auf den südlichen Teil der Insel hatte.

Der Rundweg führte dann weiter durch den Regenwald wieder hinab ins Tal, wo man zwei Riesenschildkröten betrachten konnte. Ja hat uns dann tatsächlich auch ein ordentlicher Regenschauer erwischt. Zum Glück konnten wir uns noch unterstellen.

Nachdem wir dann wieder zu unserem Auto kamen, fuhren wir weiter in den Ort, um hier in ein kleines Freilichtmuseum gehen zu können. Hier konnten wir noch einmal Riesenschildkröten füttern, bekamen etwas zu der Verarbeitung von Kokosnüssen und zum Anbau von Vanilleschoten und der einzigartigen Coco de Mer erklärt.

Zum Abschluss des Tages sind wir noch einmal an den Strand gegangen und wurden mit einem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt.

Tatsächlich waren wir den nächsten Tag noch bis Nachmittag am Strand und haben den tollen Urlaub nochmal Revue passieren lassen. Nachmittags wurden wir dann nochmal mit einer Balinesischen Massage verwöhnt. Den Abschluss bildete dann das Abendessen in der gleichen Lokalität wie an unserem ersten Tag auf Bali.

Am Abreisetag mussten wir zwar bis 12 aus unserem Zimmer raus sein, hatten aber noch bis 20 Uhr Zeit, bevor wir abgeholt wurden. Also haben wir uns nochmal auf den Weg gemacht zu einer Auffangstation für verletze und gefangene Meeresschildkröten. Hier landen Schildkröten mit von Schiffsschrauben amputierten Flossen, Schuldkröten, die auf dem Schwarzmarkt verkauft werden sollten, aber auch ganze Nester, die am Strand gefunden wurden, weil sie von Hunden ausgebuddelt wurden o.ä. Nach der Genesung der Schildkröten bzw. dem Prozess gegen die Händler werden die Schildkröten schnellstmöglich wieder frei gelassen. Die Eier werden ausgebrütet und die kleinen Schildkröten dann auch freigesetzt. Mit einer Tierpatenschaft kann man das ganze unterstützen. Somit konnten „Lissy“ und „Thomas“ von uns selbst von einem Boot aus in Freiheit entlassen werden.

Am Nachmittag genossen wir noch den Pool, bevor es dann um 20 Uhr Lokalzeit mit dem Taxi zum Flughafen ging.

Und 30 Stunden später waren wir dann 20 Uhr (Lokalzeit) endlich wieder zuhause.

Vielen Dank an die netten Mitreisenden aus Sonneberg, Frankfurt und Solothurn für einen tollen und atemberaubenden Urlaub voller neuer Eindrücke, Erinnerungen und Erfahrungen!

Bali ist ein wahnsinnig interessantes Land mit stets freundlichen Leuten, einer interessanten Religion mit vielen Ritualen, viel Geduld, unglaublichen Landschaften, tollen Sehenswürdigkeiten. Aber die Kehrseite der Medaille darf man auch nicht vergessen. Bali ist sehr stark vom Tourismus überlaufen (zum Glück nur in gewissen Regionen) und hat ein großes Müllproblem (sicher auch dem Tourismus geschuldet).

Trotzdem kann man jedem eine Reise durch Bali empfehlen! Man erweitert seinen Horizont und lernt viel neues dazu.

„Reisen bedeutet Grenzen zu überschreiten, auch die eigenen.“ – Wanda Rezat

Aloha aus dem Paradies!

Vorgestern wollten wir uns etwas ausruhen vor dem großen Abschluss, den wir für gestern geplant hatten, so dass wir uns nur Schnorchelausrüstung ausliehen und beschlossen einen Strandtag zu verbringen.
Zunächst gingen wir jedoch erstmal lecker frühstücken und liesen den Tag in Ruhe angehen.
Gegen Mittag waren wir dann am Strand und konnten in das Wasser gehen. Hier gab es dann hunderte kleiner Riff-Fische zu sehen.
Bei einem zweiten Schnorchelgang entdeckten wir dann 5 Meter vor dem Strand diese kleine Schildi hier.

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Die hat ganz in Ruhe ihren Meeresboden „abgegrast“ und man konnte direkt an sie ran und sie berühren.

Außerdem wollte ich im Urlaub nicht arbeiten müssen, bis eine Frau beim Schnorcheln einen ihrer regelmäßigen epileptischen Anfälle bekam… Aber es waren auch gleich haufenweise andere Ärzte da (auch Orthopäden 🙂 ) und der Lifeguard, der dann ne ganze Feuerwehreinheit alarmierte und den Krankenwagen. Aber der Frau ging es bis dahin schon wieder gut.

Am gestrigen Tag stand dann das „Grande Finale“ an.
5:15 klingelte der Wecker. Mitten in der Nacht fuhren wir mit einer Gruppe Verrückter an die Nordküste los.
Hier bekamen wir eine kleine Einweisung.

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So gegen 9 waren wir dann schon im Wasser vor der Na’Pali Coast mit Richtung Südwesten. Anfangs hatten wir noch viele Pausen gemacht. Aber je mehr es gegen Mittag ging umso länger wurden die Abschnitte. Die Arme fingen an zu brennen und der innere Schweinehund stellte sich als ganze Schweinemastfarm heraus.
Anfangs hatten wir noch Rückenwind und ruhiges Wasser bzw. Wellen zum Surfen, gegen Mittag kam dann jedoch Gegenwind und unruhige See auf. Zumindest hielten einen die atemberaubenden Ausblicke über Wasser.

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Als wir dann nach 19 km endlich beim Mittag ankamen war bei allen nicht mehr viel Freude und Abenteuerlust zu vernehmen. Nach über einer Stunde Pause, einem Sandwich, Ananas, und 3 Ibuprofen ging es dann weiter auf den letzten Abschnitt der Fahrt. Hier mussten wir noch mal 8 km über dann jedoch wieder ruhigere See fahren, bis wir schließlich gegen 6 am Strand ankamen. Hier gab es zur Belohnung dann auch erstmal 1-3 Bier. 🙂
Schließlich waren wir dann nach 14 Stunden wieder im Hotel.
Dementsprechend schwer sind heute auch die Arme.

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Es bleibt also als Zusammenfassung:
Die schwerste Aufgabe des Urlaubs war mal wieder zum Schluss. Polynesier, die Hawaii entdeckten und tausende Kilometer von Polynesien nach Hawaii auf einer Nussschale über den offenen Ozean paddelten, waren nicht zu beneiden trotz ihres Entdeckertums. Und:
Der Urlaub war viel zu kurz.

Aloha und Mahalo von Kaua’i.