Am Freitag haben wir den Vormittag noch ganz in Ruhe genossen und uns dann bei unseren Freunden verabschiedet… Kurz nach Mittag ging es dann los auf die letzte Etappe nach Norden zurück nach Hause. Leider hatten wir mit dem Verkehr nicht zu viel Glück, so dass es sich doch länger zog als gedacht. Die Kinder konnten nur mit ein paar Burgern, Nuggets und Pommes bestochen werden.

Gegen 20:00 waren wir dann schlussendlich doch zuhause. Dann musste das WoMo auch noch ausgeladen werden. Bis wir dann fertig waren mit allem war es auch wieder 23:00 Uhr uns wir haben uns wieder in unsere gewohnten Betten zuhause gelegt.

Am nächsten Morgen musste dann der Camper noch gereinigt werden und wieder zum Verleih gebracht werden.

Es war toll und wir werden sowas bestimmt mal wieder machen.

Fazit des Urlaubes: 3430km Wegstrecke, ca. 65 Fahrstunden, Durchschnittsgschwindigkeit 50 km/h

Bis zum nächsten Urlaub!

Geschrieben aus Bregenz, Vorarlberg, Österreich.

Am Dienstagmorgen haben wir uns schnell fertig gemacht und schließlich der Küste und dem Meer den Rücken zugewandt. Über lange leere Autobahnen ging es zwischen Turin und Mailand gen Norden. Der nächste Halt war erst nach 2,5h in Stresa am malerischen Lago Maggiore. Hier haben ne wir uns ein paar Minuten die Füße vertreten, bevor wir wieder über die Grenze weiter nach Norden bis nach Locarno gefahren sind. Auch hier war ich das letzte Mal vor ca. 10 Jahren.

Nachdem wir schließlich nach etwas telefonieren und suchen auch einen Campingplatz am See bekommen haben, konnten wir uns nochmal auf den Weg ins Verzasca-Tal machen.

Nach einigen Kurven kamen wir schließlich am höchsten Staudamm Europas an.

Anschließend sind wir mit dem WoMo noch weiter im Tal gefahren, bis wir bei dem beliebten Postkartenmotiv, der Brücke Pozzo dei Salti, ankamen.

Am Abend mussten wir dann noch unseren Camper ausrichten und aufbauen und konnten den Sonnenuntergang am See noch genießen.

Der Mittwoch stand dann nochmal im Zeichen der Entspannung. Wir waren den ganzen Tag nur noch am See zum Baden. Leider waren die Temperaturen im Wasser nicht mehr ganz so, wie an der Côte d’Azur. Aber für eine kurze Erfrischung trotzdem ganz gut. Abendessen gabs dann im Restaurant am Campingplatz.

Heute Morgen mussten wir dann bis 10:30 Uhr unseren Platz räumen. Die Fahrt ging über Pässe und durch Tunnel bis nach Österreich. In Bregenz haben wir am Bodensee einen Stopp und einen kleinen Stadtspaziergang gemacht. Nach der Besichtigung der Seebühne sind wir dann nochmal eine Stunde bis Memmingen gefahren und hier bei Bekannten untergekommen.

Geschrieben aus Ligurien, Italien.

Nachdem wir uns also Freitag Nachmittag wieder in Port Grimaud auf dem Campingplatz eingefunden haben, konnten wir abends nochmal das Wasser genießen. Danach haben wir nur noch den Abend vor dem Camper genossen.

Am Samstag gab es einen ganzen Tag zum Entspannen für uns. Wir haben Sandburgen gebaut, Löcher gegraben, stundenlang geplanscht, Bälle im Wasser hin und her geworfen, Eis gegessen und bei 37° die Zeit abgesessen. Es war ein schöner Tag zum Entspannen und nichts tun. Abends hatten wir uns wieder einen Tisch in dem leckeren Strandrestaurant reserviert.

Am nächsten Tag sollte aber zumindest wieder ein wenig Sight-Seeing auf dem Plan stehen. Wir haben uns nach dem Frühstück auf die Räder gesetzt und sind in Richtung St. Tropez gefahren. Dort angekommen war es wie zu erwarten ziemlich touristisch überlaufen. Es gab aber auch die ein oder anderen Reichen, die von ihrem Chauffeur bis vor DIOR gefahren wurden.

Am Yachthafen konnte man aber auch noch einige Yachten anschauen. Zu gerne hätte ich mir die auch von Innen mal angeschaut. Nach einem sehr leckeren Eis haben wir uns wieder auf dem Rückweg gemacht.

Die Ausbeute des 3-stündigen Ausfluges: 55 Porsche, 6 Ferrari, 3 Lamborghini, 3 Rolls Royce, 1 Bentley, 1 Maserati,… die wir erhaschen konnten.

Mittlerweile konnte ich auch die Räder schon innerhalb von wenigen Minuten an der Radhalterung wieder befestigen. Nachdem das erste Mal noch knapp eine Stunde gedauert hat.

Der restliche Nachmittag gehörte dann wieder dem Strand und der Körperbräunung. Damit war dann auch der Sonntag schon wieder vorbei. Abends haben wir dann noch das Pavillion abgebaut um morgens schneller los zu kommen.

Trotz, dass wir uns heute um 8 den Wecker gestellt haben, war es mit Einräumen der restlichen Sachen, bezahlen, Frühstücken, WoMo bestücken etc. wieder im 10 bevor wir los kamen. Dann mussten wir wieder einkaufen um noch für die letzten Tage versorgt zu sein.

Heutige Zwischenetappe war zunächst Monaco. Eine wahnsinnig beeindruckende Stadt, durch die sonst die Formel1-Wagen rasen, wurde heute von Touristen bevölkert. Die Rennstrecke wurde von mir mit dem WoMo heute in atemberaubenden 12:33 Minuten absolviert. Dabei konnte ich mit schwindelerregenden 42 km/h durch den Tunnel sausen um dann über den Boulevard Albert I über den Zielstrich zu rasen.

Leider gab es auch hier keinen geeigneten Parkplatz für einen 8-Meter-Boliden, so dass wir weiter in Richtung Italien fahren mussten und Monaco ohne Abschiedsbild im Rückspiegel hinter uns ließen.

Nach ca. 1,5h erreichten wir schließlich das Nachtlager kurz vor Genua. Morgen verlassen wir dann die Küste und fahren wieder Richtung Norden dem nächsten malerischen Ziel entgegen.

Geschrieben aus Cannes, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich.

An unserem Strandtag sind wir abends noch im Campingplatz ganz lecker Essen gewesen und haben den Abend mit einem Strandspaziergang ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen wurde der Camper nochmal aufgefüllt und los ging es weiter nach Nordosten in Richtung Nizza. Der nächste Stopp sollte allerdings erstmal Cannes sein. Ein Stadtbummel stand auf dem Plan, bevor es abends weiter zum nächsten Campingplatz gehen sollte.

Die Fahrt nach Cannes führt uns über kurvige Landstraßen direkt in die doch nicht so kleine Stadt. Nachdem wir festgestellt haben, dass ein Wohnmobil in den kleinen Straßen im Zentrum doch zu wuchtig ist, mussten wir etwas resigniert wieder nach außen fahren und dort einen Stellplatz suchen, oder weiter fahren. Aber zum Glück haben wir diesen auch an einer doch viel befahrenen Straße gefunden und sind schließlich mit dem Bus in die Stadt. Der erste Weg führte auf den Berg zur Kirche.

Dort oben hatten wir einen herrlichen Blick über die ganze Stadt und den Hafen. Durch kleinste Gassen und viele Stufen gibt es dann wieder runter zum Hafen. Viele kleine Restaurants und Cafés reihten sich hier aneinander. Bei 35° hat uns aber eher der Eisladen angelockt. Danach ging es für uns noch durch den Yachthafen – man wird ja wohl träumen dürfen – und weiter zum Festivalpalast. Kurz auf den roten Teppich und den Walk of Fame angeschaut, bevor wir auch langsam wieder zurück mussten.

Als wir am WoMo angekommen waren, haben wir nicht schlecht gestaunt. Das ganze WoMo war verwüstet. Das Schloss aufgebrochen und alle elektronischen Geräte haben gefehlt. Zum Glück waren die Pässe noch da.

Dann ging der Spaß erst noch los. 17:30 die Polizei anrufen und auf französisch-englisch deutlich machen was passiert war. Wir sollten uns schließlich bei der Polizei melden, um eine Anzeige aufzugeben. Nun mit dem WoMo wieder direkt in die Stadt zum Polizeirevier. Nachdem ich glaubte das richtige gefunden zu haben gab es keinen Parkplatz für ein knapp 8m langes Gefährt. Also in zweiter Reihe parken. Der Beamte von der Verkehrspolizei verwies mich jedoch an eine andere Wache am anderen Ende der Stadt. Also wieder Auto ausparken. Google Maps erneut füttern und wieder mit Angstschweiß auf der Stirn und dem unguten Gefühl bestohlen worden zu sein quer durch die engen Gassen düsen. Nur um festzustellen, dass nach der Parkplatzsuche auch dieses Revier nicht zuständig ist. Erneutes Telefonat mit dem Beamten, der mir nochmal genau erklärte wo ich mitten im Zentrum hin muss. Also ab ins Zentrum. Zum Glück wurde grade ein zu kurzer Parkplatz frei. Der wird genutzt. Autos passen locker vorbei. Busse…? Vielleicht kommt ja keiner…

Auf der, nun richtigen Wache, es war bereits 19 Uhr, war grade kein Beamter da, der eine Anzeige aufnehmen darf. Also knapp 2 Stunden warten auf einem 30-Minuten-Parkplatz oder am nächsten Tag wieder kommen.

Wir haben uns fürs Warten und Bohnensuppe entschieden. Die Busse sind übrigens grade so vorbei gekommen.

Um 21 Uhr konnten wir dann endlich loslegen. Nach einer Stunde war dann auch alles geschafft. Die Frage nun lautete jedoch: wo schlafen? Welcher Campingplatz hat nach 22 Uhr noch auf. Ein Stellplatz kam zumindest für diese Nacht nicht in Frage.

Nachdem wir einen gefunden hatten der bis 23 Uhr auf hat, mussten wir ganz schön Gas geben. Aber wir haben es geschafft. Es war ein sehr liebevoll eingerichteter, kleiner Campingplatz.

Nachdem wir den Vormittag dort am Pool genossen haben, stellte sich die Frage wo es weiter hin geht. In Richtung Italien,wo es fast nur Steinstrände gibt oder doch hier bleiben? Damit wir alle noch ein wenig Ruhe bekommen, haben wir uns kurzfristig entschieden zurück zu dem letzten Campingplatz bei St. Tropez zu fahren. Hier gibt es Sand, Wellen, Entspannung und sicher auch noch ein wenig zu sehen.

Geschrieben aus Grimaud, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich.

Nachdem wir den Sonntag nur am Strand genossen haben und abends noch Pizza essen waren, haben wir am Montag morgen nach dem Frühstück mit frischen Croissants und Baguette unsere sieben Sachen (4xStühle, Tisch, Pavillion, Stromkabel) gepackt und sind losgefahren. Ein kurzer Stop am Supermarkt um reichlich Wasser zu kaufen und dann ging es wieder nach Norden in das Landesinnere. Das Ziel war der Nationalpark von Verdon.

Auf der zweistündigen Fahrt haben wir unterwegs noch an einem Wasserfall angehalten und uns bei 35° ein wenig die Füße vertreten.

Nachdem ich dann mit dem Wohnmobil ausgeparkt hatte, was mit angelegten Spiegeln sprichwörtlich Millimeterarbeit war, konnte die Reise weiter an den Stausee Lac de St. Croix du Verdon gehen.

Da wir erst gegen 4 da waren, war’s leider schon zu spät um ein Boot zu leihen. Also sind wir nur baden gegangen.

Unser Quartier für die Nacht war mal wieder ein kostenloser Stellplatz. Somit waren wir aber früh auch recht schnell am Bootsverleih und konnten auf den See.

Mit dem Boot konnten wir dann entlang des Canyons “flussaufwärts” fahren. Dieser Canyon ist einer der größten in Europa. Zwischendurch hat sich ein Wasserfall in den Fluss ergossen und es gab auch genügend Stellen zum Entspannen und Baden.

Nach den zwei Stunden sind wir dann gegen Mittag wieder in unseren Camper um weiter zu Fahren. Die Strecke sollte wieder zurück ans Meer führen. Da wir die Hoffnung aber noch nicht komplett aufgegeben haben, wollten wir noch einen kleinen Abstecher an die Lavendelfelder der Gegend wagen.

Aber auch hier war die Ernte schon vollzogen.

Bis wir schließlich doch einen Fleck erreichen am dem die zahlreichen Erntefahrzeuge noch nicht waren.

Somit konnten wir den Duft und die Farbenpracht und die ganzen summenden Bienen noch wirklich erleben. Beruhigt und zufrieden konnten wir dann die weitere Fahrt von gut zwei Stunden über Dorf- und Landstraßen bis zur Küste genießen.

Als wir dann endlich angekommen waren hieß es Campingplatz suchen… leider waren die ersten ausgebucht. Und als wir aus dem Ort raus zum nächsten Platz wollten haben wir dank des Verkehrs für 8km ca. 40 Minuten gebraucht. Aber es ist gut zu sehen, dass auch Ferrari und Porsche im Stau stehen müssen.

Abends endlich angekommen sind wir nochmal ins Wasser gesprungen um uns und unsere Gemüter wieder etwas abzukühlen.

Heute wollen wir hier bleiben um das Wasser und den Strand zu genießen. Außerdem muss ich noch die ganzen Yachten zählen.